Die Leiterin Maria-Jose hat es geschafft eine Ärztin zu gewinnen, die einmal im Monat vorbeikommt und die Mädchen kostenlos untersucht.
Mit dem Bus hängt und fällt das Projekt. Er holt die Mädchen zum Teil aus 30 km Entfernung zum Projekt ab oder übernimmt die Fahrten zu den Schulen.
Leider ist der Bus schon sehr betagt. Mit unseren Spenden konnten 2008 ein paar nötige Reparaturen durchgeführt werden.
Anfang 2009 bekam er mit unserer Hilfe aus dem Verkäufen vom Septembertrödel und vom Weihnachtsmarkt neue Reifen.
  Hier sieht man die Leiterin Maria-Jose. Wir haben ihr bei unserem Besuch 2008 einiges an Bastelmaterial mitgebracht.
Worüber sich alle sehr gefreut haben, weil die Kinder sehr gerne basteln.
Ein junger Mann aus einem Nachbardorf, der es geschafft hat sich mit seinen Bildern seinen Lebensunterhalt zu verdienen, erteilt den Kindern ehrenamtlich Malkurse. Wir konnten uns überzeugen, dass in vielen Mädchen Talente verborgen sind.
Für die Zukunft möchte man Dinge herstellen, wie bemalte Taschen oder Bilder, um diese für das Projekt zu verkaufen.
Hier ein paar Übungen der Mädchen mit Stoffmalfarbe.
Jeden Tag helfen abwechselnd 2 Mütter, der Mädchen aus dem Projekt, beim Zubereiten der Mahlzeiten. Das spart zum einen Geld für weitere Angestellte, schafft aber auch das Einbinden der Familien in den Tagesablauf.
Zum Muttertag haben die Mädchen ihren Müttern bunte Papierblumen gebastelt. Diese und andere Feiertage werden genutzt, um mit den Familien der Kinder zu feiern. Dadurch werden alle Familienmitglieder in das Projekt mit eingebunden. Die Mütter und Väter reden miteinander, tauschen Ideen aus und erleben vor Ort die fröhliche und glückliche Atmosphäre im Projekt
Muttertagsbasteln:
Die Leiterin Schwester Maria Jose ist im unermüdlichen Einsatz für die Mädchen. Einige der Mädchen haben eine Sehschwäche. Ihrer Hartnäckigkeit ist es nun zu verdanken, dass ein Optiker in Sao Luis jeden Monat eine kostenlose Brille zur Verfügung stellt. Außerdem gibt es einen Imker aus einem Nachbardorf der eine größere Menge seines Honigs für die Mädels bereitstellt. So bekommt jedes der Kinder jeden Tag einen Löffel Honig.
Natürlich sind bei so vielen Kindern die Töpfe schon etwas größer. Für viele Kinder ist das Mittagessen die erste Mahlzeit am Tag und dementsprechend groß ist der Appetit der Heranwachsenden. Der Preis für Reis und Bohnen hat sich im Jahr 2008 sehr erhöht. Und wird ein Teil unserer Spenden dafür verwendet den Bedarf der Grundnahrungsmittel sicher zu stellen.
Auf dem großen Gelände des Projektes werden verschiedene Früchte mit Hilfe der Familien angebaut. Zum Teil bekommen die Kinder Saft (es sei hier bemerkt, dass wir bei unserem Besuch in den Genuss von frischem Maracujasaft und Kokosnussmilch gekommen sind ……unbeschreiblich köstlich !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) oder die Mitarbeiter bereiten Fruchteis in kleinen Säckchen. Diese tägliche Vitamingabe macht sich spürbar im Aussehen der Kinder bemerkbar